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Holzverpackungsmaterial –  Inverkehrbringen in Deutschland und Handel zwischen den EU-Staaten

Bei der Verwendung von Holzverpackungmaterial sind innerhalb Deutschlands und zwischen EU-Mitgliedstaaten keine pflanzengesundheitlichen Anforderungen zu beachten. Einzig Portugal und Befallsgebiete in Spanien müssen wegen des Auftretens des Kiefernholznematoden dafür Sorge tragen, dass Holzverpackungen, die in andere Mitgliedstaaten exportiert werden, dem ISPM 15 (ISPM 15 - English version) entsprechen. Das gilt auch für Holzverpackungen, die ohne ISPM 15 Behandlung aus einem Mitgliedstaat nach Portugal importiert wurden und nun wieder in den Mitgliedstaat zurück exportiert werden sollen (Durchführungsbeschluss 2012/535/EG). Der ISPM 15 gilt nur für den Import aus bzw. den Export in Nicht-EU-Staaten.

Wer Verpackungsholz mit der ISPM-15-Markierung versehen will, muss von der zuständigen Behörde registriert sein. Auch Betriebe, die Holz für Verpackungen entsprechend ISPM 15 behandeln und mit dem Hinweis auf die Behandlung in Verkehr bringen wollen, müssen registriert sein. Eine Registrierung ist außerdem für Betriebe erforderlich, die Verpackungsmaterial aus Holz entsprechend ISPM 15 ausbessern oder aufarbeiten wollen.

Wer mit Verpackungsholz gemäß ISPM 15 handelt ohne selbst die Behandlung durchzuführen oder die Holzverpackungen herzustellen, muss diese Tätigkeit der zuständigen Behörde rechtzeitig anzeigen.

Zuletzt geändert: 09.07.2016



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